Martin Brückner

Jahrgang 1984

aus der DAV Sektion Duisburg

www.dav-duisburg.de

 

Wie bist du zum Alpinismus gekommen?

Mein Vater ist früher regelmäßig im Sommer allein zum Bergsteigen, meist ins Schweizer Wallis, gefahren und ich wollte irgendwann wissen, was er da eigentlich macht. Wir sind daraufhin ab meinem elften Lebensjahr zusammen gefahren. Bald haben mich auch Bücher von Reinhold Messner u.a. motiviert.  

 

Warum hast du dich für den Alpinkader NRW beworben?

Ich habe nie eine Ausbildung im Bergsport durchlaufen und auch keine Kletterkurse oder -lehrgänge besucht – aber ich konnte von guten Partnern lernen. Die Ausbildung des Alpinkaders bietet die Möglichkeit, noch viel fundiertes Wissen zu erfahren, das nötig ist, um leicht, zügig und sicher anspruchsvolle Touren machen zu können. Außerdem kam ich in NRW bisher kaum in Austausch mit den anderen ambitionierten Alpinisten.

 

Was konntest du bisher aus den Kaderveranstaltungen mitnehmen?

Aus den Veranstaltungen konnte ich schon einige Kniffe und Tricks, vor allem bezüglich der Seilhandhabung, mitnehmen, so dass ich z.B. an Standplätzen in Zukunft effizienter arbeite und somit Zeit einsparen kann, was wiederum mehr Sicherheit und Reservebedeutet.

 

Wie bereitetest du dich als „alpenferner“ Bergsteiger auf deine Touren vor?

Aufgrund von langjährigen Zehenproblemen klettere und bouldere ich in der Halle immer in Bergstiefeln mit gänzlich steifer Sohle. Das Trittgefühl, das ich damit schule, kann ich gut auf die Berge und das Klettern mit Steigeisen übertragen.

 

Wie bereitest du dich auf harte Touren vor? Deine speziellen Trainingstipps?

Der Trainingsschwerpunkt vor größeren Touren liegt bei mir in der Ausdauer. Ich mache Intervalltraining beim Laufen und Radfahren. Und in der Kletterhalle gehe ich z.B. in Routen, die etwa ein bis zwei Grade unter meinem Rotpunktniveau liegen, klettere dafür am Abend aber deutlich mehr von ihnen.