Eva Huintjes

Eva ist geborene Rhein- bzw. Maasländerin und hat in Aachen Geographie studiert. Nach dem Studium hat sie in mehreren Forschungsprojekten mit dem Fokus auf Gletscherveränderungen in Hochasien (Tibet, Himalaya, Karakorum, Tianshan) gearbeitet und dabei einige Geländekampagnen organisiert und durchgeführt. In der Freizeit zieht es sie zum Wandern in die näher gelegenen Mittelgebirge, zum Klettern in die Halle oder zu Hütten- und Hochtouren in die Alpen. Im letzten Winter hat sie nun auch das Skifahren für sich entdeckt.

 

Wie bist du zu deinem Job hier gekommen?

Ich habe über Facebook vom Alpinkader erfahren und auf der Homepage dann den Aufruf gelesen, dass noch Unterstützung bei der allgemeinen Organisation etc. gesucht wird. Das Projekt ist toll – genau sowas hat gefehlt in NRW! Ich liebe die Berge und habe Erfahrung in der Erstellung von Texten, Berichten und Präsentationen und allem, was mit Organisation und Koordination zu tun hat. Deshalb habe ich sofort eine E-Mail geschrieben und kurze Zeit später Dave und Charly in Bonn kennengelernt. Ich freue mich, den Alpinkader begleiten zu können und die verschiedenen Teilnehmer kennenzulernen.

 

Du liebst die Berge - wie kommt man als Rheinländerin zu dieser Liebe?

Unsere Familienurlaube haben wir früher alle zwei Jahre in den Alpen verbracht, in Deutschland, Österreich oder Südtirol. Als Teenager hatte ich dann keine Lust mehr aufs Wandern. Während meines Studiums hat sich das aber wieder geändert. Ich war auf mehreren Exkursionen und Geländepraktika in den Alpen, zuerst als Studentin, dann als Betreuerin und Dozentin. Seitdem bin ich dem Hochgebirge und den Gletschern verfallen. Für meine Abschlussarbeit konnte ich n den chinesischen Tianshan reisen und später nach Tibet und in den Himalaya. Diese Höhen waren schon eine ordentliche Herausforderung für mich.

 

Welche alpinen Disziplinen reizen dich am meisten und wo bist du am liebsten

unterwegs?

Also ich bin definitiv eher der Wandertyp. Da darf es dann aber gerne lang, anstrengend, ausgesetzt und mit Klettereinlage sein. Und wenn abends eine gemütliche Hütte wartet, bin ich glücklich. Bei meiner Liebe zu den Gletschern dürfen natürlich auch Hochtouren nicht fehlen. Darauf und auf dem Ausbau meines skifahrerischen Könnens liegt mein Fokus für die nächsten Jahre. Privat zieht es mich nicht so sehr in die Ferne. Am liebsten bin ich in den Allgäuer, Lechtaler und Ötztaler Alpen unterwegs. Berner und Walliser Alpen faszinieren mich aber auch. Ich bin schon sehr gespannt, in welches Gebirge die Expedition des Alpinkaders letztendlich führen wird, und habe großen Respekt vor allen Bewerbern.